Core-Immobilien

Definition & Erklärung

Core-Immobilien sind meist gewerblich genutzte Immobilien, die sich an hervorragenden Lagen befinden, insbesondere in Großstädten. Dabei kann es sich etwa um Hotels, Bürogebäude, Logistikgebäude, aber auch um normale Wohngebäude handeln.

Im Investmentbereich werden zu den Core-Immobilien nur Immobilien an besten Standorten in angesagten Großstädten wie Berlin, München oder Hamburg gezählt.

Diese Gebäude werden größtenteils nur an sehr solvente Mieter und auf langfristiger Basis vermietet, oftmals für mehr als zehn Jahre.

Genau definiert sind Core-Immobilien allerdings nicht. Jedes Immobilienunternehmen kann Core-Immobilien selbständig definieren.

In der Regel haben Gebäude dieses Typs aber einige Dinge gemeinsam.

So ist der Aufwand, der für eine Vermarktung betrieben werden, muss oftmals sehr gering und der Vermieter muss sich so gut wie nie auf Verhandlungen einlassen.

Daher muss er selten Abstriche beim Preis machen. Schätzungsweise konzentriert sich mehr als die Hälfte des Investitionsvolumens des deutschen Immobilienmarktes für Gewerbeimmobilien auf Core-Immobilien.

Wie erkennt man Core-Immobilien?

Core-Immobilien haben meist einige Kennzeichen gemeinsam.

So liegen sie in der Mehrzahl der Fälle in Innenstädten angesagter Großstädte wie München, Stuttgart oder Berlin. Die Qualität des Standorts ist sehr hoch, was sich in aller Regel auch in der Ausstattung der Gebäude widerspiegelt.

Die Objekte stehen so gut wie nie leer und sind meistens langfristig an sehr solvente Mieter vermietet. Eine Investition in eine Core-Immobilie verspricht oftmals eine stabile, angemessene Eigenkapitalrendite.

Was unterscheidet Core-Immobilien von anderen Immobilien?

Im Gegensatz zu normalen Immobilien fällt eine Vermietung oder Veräußerung von Core-Immobilien den Eigentümern so gut wie immer leicht. Sie bieten so eine sehr stabile Ertragssicherheit.

Da Core-Immobilien in der Regel kostspielig sind, ist die Rendite vielmals nicht extrem hoch, dafür aber stabil und sicher.

Was macht Core-Immobilien interessant für Anleger?

Wenn man als Anleger über ein hohes Eigenkapital verfügt, aber kein hohes Risiko eingehen will, dann sind Core-Immobilien die idealen Investitionsobjekte.

Auch auf langfristige Sicht bieten Core-Immobilien dem Investoren stabile, wenn auch nicht allzu hohe Erträge.

Diese können allerdings durch geschicktes Verhandeln erhöht werden, etwa durch die Implementierung von Staffelmieten, Umsatzmieten oder auch durch Modernisierungsmaßnahmen am Gebäude.

Core-Immobilien sind immer gefragt, dementsprechend gering ist das Risiko eines Leerstandes. Durch den hohen Eigenkapitalbedarf sind Core-Immobilien primär für Investmentfonds interessant, weniger für Privatpersonen. 

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